Erfahrungsbericht: Vom Gasanbieter gekündigt!

von Emilia Schmidt 9. Dezember 2014


Schon vor einiger Zeit bin ich zu meinem Gasanbieter gewechselt und war in Anbetracht der relativ niedrigen Kosten durchaus angetan. Und so war ich von Anfang an der Ansicht, dass alles buchstäblich „im grünen Bereich“ sei: Ich zahle die monatlichen Kosten für das Gas, und besagter Anbieter „liefert“ mir dies. Eben genauso, wie man es sich von einer vernünftigen geschäftlichen Beziehung vorstellt. Aber dann kam alles ganz anders.

Von wegen günstiges Gas…

Vor ein paar Wochen erhielt ich plötzlich ein Schreiben von meinem Gasanbieter, in welchem er mir die bestehende „geschäftliche Beziehung“ aufkündigt. Dabei bin ich fast vom Stuhl gefallen, als ich mir die „Begründung“ durchlas. Der Verbrauch sei zu niedrig, wobei man sich auf den so genannten Schieberegler bezogen hatte, mit dem bekanntlich die Wohn- bzw. Haushaltsgröße sowie die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen eingestellt werden kann.

Der Gesetzgeber ist auf der Seite des Kunden

Das Problem ist, dass es sich unter diesen Voraussetzungen so verhält, dass ich als Kunde buchstäblich „allein auf weiter Flur stehe“ und somit dem Diktat des Anbieters unterliege. Denn wie es sich nun einmal in einer „normalen geschäftlichen Beziehung verhält, die ja auch in meinem Fall zu Grunde liegt, hat jeder Lieferant sehr wohl das Recht, diese „Verbindung“ zu lösen, wenn sie sich als nicht mehr fruchtbar für diesen erweist. Aber das Gute ist, dass ich zumindest den Gesetzgeber in einer gewissen Art und Weise auf meiner Seite habe. Fakt ist nämlich, dass ich mich zwar gegen eine wirksame Kündigung nicht ohne Weiteres zur Wehr setzen kann. In Anbetracht der Tatsache, dass ich aber ein Grundrecht auf die regelmäßige Lieferung von Gas habe, werde ich selbst nach der Kündigung durch meinen Anbieter keineswegs ohne Gas dastehen. Gott sei Dank.

Eine positive Erfahrung, über die ich gerne berichte

Zu bedenken ist, dass der Grundversorger, meist ist das das regional ansässige (Haupt-)Unternehmen, in jedem Fall zur Versorgung mit Gas verpflichtet ist. Der Haken an der Sache ist jedoch, dass der so genannte Grundversorgungstarif dieses „Versorgers“ im Vergleich zu meinem bisherigen Anbieter durchaus auch höher sein kann. Und siehe da: So war es dann auch. Also war ich ohnehin gezwungen, einen neuen Gasanbieter zu wählen, denn schließlich war ich nicht bereit (und auch nicht in der Lage) die weitaus höheren Kosten für die Gaslieferungen zu zahlen. In so fern entschloss ich mich also dazu, die Suche nach einem neuen Anbieter „in Angriff zu nehmen“. Und das war gar nicht so einfach. Schließlich bin ich kein Fachmann, sondern absoluter Laie auf diesem Gebiet… Bis ich bei meiner Recherche von der Möglichkeit erfuhr, im world wide web einen Anbietervergleich mit Hilfe von Verivox durchzuführen. Ein solcher Vergleich ist – und das ist das Schöne – nicht nur vollkommen kostenfrei und noch dazu unverbindlich. Sondern im Zuge dessen erhalte ich in Anlehnung an meinen individuellen Bedarf eine umfassende Auflistung renommierter Gasanbieter, welche mit Blick auf ihre preisliche Gestaltung jeweils klar und übersichtlich strukturiert aufgeführt sind. Und wenn mir die Leistungen einer dieser Versorgungsunternehmen zusagen, dann habe ich direkt online die Möglichkeit, die Internetpräsenz des besagten Anbieters anzuklicken und mit nur wenigen Klicks einen neuen Vertrag abzuschließen. Dabei bin ich immer auf der sicheren Seite.

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