Unterschiedliche Kaminöfen auf einen Blick

von Emilia Schmidt 4. Januar 2013


Es gibt viele Wege das eigene Heim mit wohliger Wärme zu füllen, die charmanteste Art und Weise stellt dabei das Heizen mit stilvollen Kaminöfen dar. Diese sorgen nicht nur für eine angenehme Warme, sondern auch für ein romantisches Flair und ein gewisses Maß an Unabhängigkeit. Generell lassen sich Kaminöfen in vier verschiedene Kategorien einteilen: Romantische, offene Kamine, klassische Schwedenöfen, praktische Pelletöfen und dekorative Bioethanolöfen. Kaminöfen werden von vielzähligen Händlern angeboten, die auch im Internet präsent sind. In der Regel kann die Bestellung des eigenen Kaminofens problemlos online oder telefonisch erfolgen.

Die Klassiker – offene Kamine und Schwedenöfen

Die offenen Kamine sorgen für eine meditative Geräusch- und Geruchskulisse und bieten eine wunderbare Szenerie zum Hineinträumen. Meist sind die Kamine in die Wand integriert und mit einem recht umfangreichen Abzug ausgestattet. Dadurch ist eine Nachträgliches einbauen in die Fassade oft nicht möglich und ein Großteil der Warme wird direkt durch den Schornstein nach draußen geleitet. Geschlossene Kaminöfen, auch Schwedenöfen genannt, stehen hingegen frei im Raum geben die meiste Wärme an den Raum ab. Die leuchtende Flamme befindet sich dafür hinter einem hitzebeständigen Glas. Beide Öfen werden manuell mit Holzscheiten oder vergleichbarem Brennmaterial geheizt.

Praktische Pelletöfen, die sich selbst befeuern

Pelletöfen können als pragmatisierte Schwedenöfen mit kleinem Sichtfenster beschrieben werden. Diese Öfen werden mit den gleichnamigen Pellets beheizt, die in einem gesonderten Fach am, beziehungsweise im, Ofen gelagert werden. Von diesem Fach aus werden die Pellets bei bedarf zum Nachfeuern durch mechanische Befehle in die Ofenkammer gelassen. Die Befeuerung erfolgt automatisch je nach gewünschter Raumtemperatur und kann zusätzlich durch eine Zeitschaltuhr gesteuert werden. So kann der Ofen beispielsweise am Morgen zu Heizen beginnen, wenn die Hausbewohner noch schlafen.

Dekorative Schönlinge – Bioethanolöfen

Besonders dekorative Kaminöfen stellen Bioethanolöfen dar. Diese können frei im Raum platziert werden und müssen nicht an einen Rauchabzug angeschlossen werden. Da Bioethanol geruchsfrei und rauchfrei verbrennt, bedarf es zur Installation und Inbetriebnahme eines solchen Ofens keine Genehmigung vom Schornsteinfeger. Die Heizleistung ist verglichen mit den sonstigen Kaminöfen gering. Dennoch kann die Temperatur des Raums, in dem der Bioethanol Kaminofen steht, über einen längeren Zeitraum erwärmt werden. Zusätzlich sollte bei dem Betrieb eines Ethanol Ofens darauf geachtet werden, dass dem Raum ausreichend frische Luft zugeführt wird, da die offene Flamme sich des Sauerstoffs bemächtigt.

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